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IHK-Berufs-Info-Tage
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Bei den IHK-Berufs-Infotagen 2008 am Mittwoch, 12. November von 13 bis 18 Uhr und am Donnerstag, 13. November von 10 bis 17 Uhr präsentieren wieder zahlreiche Unternehmen aus der Region in der IHK-Akademie Reutlingen ein vielfältiges Angebot an Ausbildungsberufen.
Hier geht es zum Programm 2008 und zur aktuellen Ausstellerliste:
Hier geht es zum Programm 2008 und zur aktuellen Ausstellerliste:
Kalt, nass, zugig – der Herbst auf den Härten hat manchmal seine trüben Momente. Die Berufs-Infotage Anfang November gehörten gewiss nicht dazu. Obwohl die Ausbildungs-Messe bereits zum zweiten Mal im Jahr 2007 stattfanden, zeigte sich die Veranstaltung als echter Lichtblick. Über 1500 Besucher informierten sich in der IHK-Akademie Reutlingen über die Lehrstellenangebot von rund 30 Ausstellern.
Anders als bei den letzten Berufsinfotagen im Februar dieses Jahres waren diesmal auch einige gewerblich-technische Berufe vertreten. Beim Publikum trafen sie damit ins Schwarze: „Die Firma Erbe haben wir bisher nicht gekannt“, erklärte beispielsweise Birgit Vogt, die sich mit ihrem 16-jährigen Sohn Benjamin ein Elektroskalpell vorführen ließ. Die erstmals in bei den Berufsinfotagen angetretenen Vertreter des Tübinger Medizintechnikherstellers kamen über die Demonstration des präzisen Schnitts am nassen Schwamm schnell mit Interessenten ins Gespräch, zum Beispiel auch über den noch recht neuen Ausbildungsgang zum Teilezurichter, der als Vorstufe den Schritt zur anspruchsvolleren Industriemechaniker-Lehre ermöglichen kann.
Anders als bei den letzten Berufsinfotagen im Februar dieses Jahres waren diesmal auch einige gewerblich-technische Berufe vertreten. Beim Publikum trafen sie damit ins Schwarze: „Die Firma Erbe haben wir bisher nicht gekannt“, erklärte beispielsweise Birgit Vogt, die sich mit ihrem 16-jährigen Sohn Benjamin ein Elektroskalpell vorführen ließ. Die erstmals in bei den Berufsinfotagen angetretenen Vertreter des Tübinger Medizintechnikherstellers kamen über die Demonstration des präzisen Schnitts am nassen Schwamm schnell mit Interessenten ins Gespräch, zum Beispiel auch über den noch recht neuen Ausbildungsgang zum Teilezurichter, der als Vorstufe den Schritt zur anspruchsvolleren Industriemechaniker-Lehre ermöglichen kann.
Neue Aussteller bleiben dabei
Schräg gegenüber feierte ebenfalls die Walter AG ihre Messe-Premiere – schon am ersten Tag mit bester Laune: „Das ist hier eine super Sache“, zeigte sich der angehende Mechatroniker Heinrich Kern von der großen Resonanz begeistert. Sein Ausbilder Horst Knoblich ergänzte: „Wir hatte qualitativ hochwertige Gespräche – und der Zeitpunkt ist wichtig: Im Februar ist unsere Klientel spät dran.“ Gerade aus dem Vergleich mit ähnlichen Veranstaltungen zog Knoblich einen eindeutig positiven Schluss: „Dass wir im nächsten Jahr wieder zu den Berufsinfotagen kommen, brauchen wir bei Walter überhaupt nicht zu diskutieren.“
Eltern sind ausdrücklich erwünscht
„Beim nächsten Mal tragen auch wir grüne Hemden“, scherzte Jan Müller, bei der Dehner GmbH & Co. KG für die Ausbildung im Bereich Zoo, mit Blick auf die Standnachbarn von den Stadtwerken Tübingen. Naturgemäß stellte das Pfullinger Garten-Center auch die Floristik-Ausbildung vor, allerdings ist gut die Hälfte der rund 250 Azubis in den insgesamt 102 Märkten Kaufleute. Herbst sei deshalb für Bewerbungen die richtige Pflanzzeit, denn im Februar schließe Dehner die Planungen ab, sagte Müller. Nebenan zogen indes SWT-Ausbilder Michael Bader und seine Azubis mit Modellen elektrischer Schaltungen, einem Geschicklichkeitsspiel und einem Kreuzworträtsel die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. „Viele haben Angst zu fragen, besonders wenn sie in der Gruppe da sind. Am besten ist es, wenn sie mit den Eltern kommen“, so Sandro Di Vita, der den Jugendlichen seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik nahe brachte.
Lehrer laden Unternehmen an Schulen ein
Viel Aufklärungsarbeit hatte auch wieder einmal Helmut Schäfer zu leisten, der bereits im sechsten Jahr den Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg repräsentierte. Viele Besucher brächten die Branche allenfalls mit schwarzen Fingern in Verbindung, dabei seien Drucker und Mediengestalter „High-Tech-Berufe“. Schäfer bot einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten der gesamten Branche, die mit ihren Berufen auch zunehmend Abiturienten anspreche. Wichtig für ihn ist aber auch der Kontakt zu den Lehrern, die ihre Schulklassen auf die Berufsinfotage begleiten: „Das sind unsere Multiplikatoren und wir werden danach immer wieder zu Veranstaltungen an die Schulen eingeladen.“
Schräg gegenüber feierte ebenfalls die Walter AG ihre Messe-Premiere – schon am ersten Tag mit bester Laune: „Das ist hier eine super Sache“, zeigte sich der angehende Mechatroniker Heinrich Kern von der großen Resonanz begeistert. Sein Ausbilder Horst Knoblich ergänzte: „Wir hatte qualitativ hochwertige Gespräche – und der Zeitpunkt ist wichtig: Im Februar ist unsere Klientel spät dran.“ Gerade aus dem Vergleich mit ähnlichen Veranstaltungen zog Knoblich einen eindeutig positiven Schluss: „Dass wir im nächsten Jahr wieder zu den Berufsinfotagen kommen, brauchen wir bei Walter überhaupt nicht zu diskutieren.“
Eltern sind ausdrücklich erwünscht
„Beim nächsten Mal tragen auch wir grüne Hemden“, scherzte Jan Müller, bei der Dehner GmbH & Co. KG für die Ausbildung im Bereich Zoo, mit Blick auf die Standnachbarn von den Stadtwerken Tübingen. Naturgemäß stellte das Pfullinger Garten-Center auch die Floristik-Ausbildung vor, allerdings ist gut die Hälfte der rund 250 Azubis in den insgesamt 102 Märkten Kaufleute. Herbst sei deshalb für Bewerbungen die richtige Pflanzzeit, denn im Februar schließe Dehner die Planungen ab, sagte Müller. Nebenan zogen indes SWT-Ausbilder Michael Bader und seine Azubis mit Modellen elektrischer Schaltungen, einem Geschicklichkeitsspiel und einem Kreuzworträtsel die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. „Viele haben Angst zu fragen, besonders wenn sie in der Gruppe da sind. Am besten ist es, wenn sie mit den Eltern kommen“, so Sandro Di Vita, der den Jugendlichen seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik nahe brachte.
Lehrer laden Unternehmen an Schulen ein
Viel Aufklärungsarbeit hatte auch wieder einmal Helmut Schäfer zu leisten, der bereits im sechsten Jahr den Verband Druck und Medien in Baden-Württemberg repräsentierte. Viele Besucher brächten die Branche allenfalls mit schwarzen Fingern in Verbindung, dabei seien Drucker und Mediengestalter „High-Tech-Berufe“. Schäfer bot einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten der gesamten Branche, die mit ihren Berufen auch zunehmend Abiturienten anspreche. Wichtig für ihn ist aber auch der Kontakt zu den Lehrern, die ihre Schulklassen auf die Berufsinfotage begleiten: „Das sind unsere Multiplikatoren und wir werden danach immer wieder zu Veranstaltungen an die Schulen eingeladen.“
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