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E-Commerce

Electronic Commerce („elektronischer Handel“) umfasst neben den Einkaufsmöglichkeiten im Internet auch den gesamten Geschäftsprozess, wie Werbung, Geschäftsabwicklung oder online-Banking. Er betrifft sowohl den Bereich B2B (Business-to-Business) als auch B2C (Business-to-Customer) und gewinnt als Vertriebsweg für den deutschen Handel zunehmend an Bedeutung.

Die folgende Grafik verdeutlicht den stetig steigenden e-commerce Umsatz in den letzten Jahren in Deutschland.

E-Commerce-Umsatzvolumen und Online-Käufer in Deutschland



Quelle: BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft), Juni 05

Der Umsatz durch Online-Handel mit Endverbrauchern (B2C) in Deutschland wird nach Schätzungen des European Information Technology Observatory (EITO) bis zum Jahr 2007 auf 80 Milliarden Euro steigen und damit der größte Markt Westeuropas sein. Verglichen mit dem Umsatz von 15,2 Milliarden Euro im Jahre 2003 ist daher ein überproportionales Wachstum festzustellen.
Nach der Postbank Studie „eCommerce 2004“, bei der 264 Online-Händler und 1.020 Privatpersonen befragt wurden, erwarten 51 Prozent der befragten Händler einen steigenden Online-Anteil am Gesamtumsatz. Dabei sind insbesondere die Händler sehr optimistisch, die bisher erst einen geringen Teil ihres Gesamtumsatzes im Internet erreichen.

84,4 Prozent der reinen Online-Händler und 69,4 Prozent der Offline-Händler mit zusätzlichem Online-Verkauf gaben im Dezember 2004 bei der Postbank-Studie an, verstärkt in den Vertrieb via Internet investieren zu wollen. Die größten Investitionen planten dabei Unternehmen der Touristik- und Verkehrsbranche; aus der Branche wollen 86,7 Prozent den Online-Vertrieb ausbauen (Vergleich: 45,8 Prozent der Lebensmittel-Anbieter und 41,7 Prozent der Hobby- und Freizeitbranche).

Fast 40 Prozent der befragten Unternehmen erzielen mehr als 5 Prozent des Umsatzes über Verkäufe ins Ausland. Der Vertrieb über das Internet erleichtert gerade auch kleineren Unternehmen den grenzüberschreitenden Handel.

Ein Indikator für die Auslandsaktivitäten ist das Angebot an Bezahlverfahren. Die Kunden können umso häufiger mit elektronischen Verfahren bezahlen, je größer der Anteil des Auslandsumsatzes ist. So bieten 88,9 Prozent der Händler, die mehr als 50 Prozent des Gesamtumsatzes durch internationale Verkäufe erreichen, elektronische Bezahlverfahren an.

Mehr als 80 Prozent der Handelsunternehmen verfügen inzwischen über eine eigene Webseite, wie die Studie „Internet im Handel 2004 - Status Quo und Entwicklungen“ des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln herausgefunden hat. Das Internet wird nach wie vor  überwiegend zur Information und Kommunikation genutzt, wobei auch Anwendungen wie Datenaustausch oder Kundenservice immer mehr an Bedeutung gewinnen.

In dem nachfolgenden Download sind Einrichtungen aufgeführt, von denen Sie weitere Informationen rund um die Themen Internet/E-Commerce/E-Business erhalten und die Links zu oben erwähnten und weiteren Studien finden.

 E-Commerce - Liste mit Initiativen 36,9 kB

Ausführliche Informationen über die rechtlichen Grundlagen des E-Commerce erhalten Sie bei der Abteilung Recht und Steuern.

Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter:

Ansprechpartner
Karin Goldstein Frau Karin Goldstein
Bereichsleiterin
Abteilung: Starthilfe und Unternehmensförderung

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Doris Goebel Frau Doris Goebel
Assistentin
Abteilung: Starthilfe und Unternehmensförderung

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