IHK Reutlingen

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Straßenverkehr

Für die Leistungsfähigkeit unserer gesamten regionalen Wirtschaft – nicht nur unseres Transportgewerbes – ist eine schnelle, möglichst staufreie Verbindung der regionalen Verkehrsinfrastruktur zu allen übergeordneten Verkehrssystemen unabdingbar. Die Kernfoderungen der IHK Reutlingen diesbezüglich sind:

B 27 / B 28
Durchgehend vierspuriger Ausbau der B 27 zwischen Tübingen und Rottweil, durchgehender sechsspuriger Ausbau der B 27 zwischen Aichtalviadukt und Echterdinger Ei ab Einmündung B 312, Entlastung des Stadtverkehrs Reutlingen durch den Scheibengipfeltunnel.

Die B 27 ist die Hauptschlagader der Region. Der seit Jahren geforderte vierspurige Ausbau zwischen Tübingen und Rottweil kommt nur schleppend voran. Die in Bau befindlichen Streckenteile müssen zügig und ohne jede weitere Verzögerung beendet werden. Die Planung aller im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommenen Streckenteile muss unverzüglich beginnen. Planungsrecht muss schnellst möglich geschaffen werden, bestehendes Planungsrecht darf nicht verfallen. Hinsichtlich einer leistungsfähigen Straßenanbindung an den Großraum Stuttgart, den Flughafen Stuttgart und die Landesmesse muss der jetzt schon völlig überlastete Streckenabschnitt der B 27 zwischen Aichtal und dem Echterdinger Ei zwingend auf sechs Streifen ausgebaut werden.

Der zeitnahe Bau des Scheibengipfeltunnels wird die Innenstadt Reutlingens stark entlasten. Der Tunnel ist in Zusammenhang mit der Ortsumfahrung Pfullingen (B 312) und der Ortsumfahrung Reutlingen (Dietwegtrasse, B 464) zu sehen. Zwingend notwendig wird diese Maßnahme durch die Belastung der Reutlinger Innenstadt mit Feinstaub. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden hier die Grenzwerte überschritten. Neben der Ausstattung der Fahrzeuge mit Rußfiltern ist die Trennung des Verkehrs in Umgehungsverkehr und Zielverkehr durch die Ortsumfahrung die einzig zielweisende Maßnahme.

Die IHK Reutlingen fordert die Verantwortlichen im Bundesverkehrsministerium auf, keine weiteren Verzögerungen mehr eintreten zu lassen. Es sollen verbindliche Termine für die Aufnahme der Bauarbeiten an den einzelnen Streckenabschnitten gesetzt werden.

Entlastung und Ausbau der Albaufstiege, Stärkung der Leistungsfähigkeit von B 32 / B 312 / B 463
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Entlastung des Albaufstiegs durch die Verlängerung der B 312 bei Lichtenstein.
- Entschärfung und Ausbau des Albaufstiegs der B 28 bei Bad Urach.
- Ausbau des Albaufstiegs der L 360 zwischen Bisingen und Onstmettingen.
Notwendig sind hier neue Überholmöglichkeiten, entschärfte Steigungen und weitere Kurvenradien, um die Leistungsfähigkeit dieser hoch belasteten Strecken zu erhöhen.

Durchgehend vierspuriger Ausbau der B 28 / B 312 von Reutlingen bis zur Einmündung in die B 27 bei Aichtal.

Mindestens dreispuriger Ausbau mit wechselnder Überholmöglichkeit, längerfristig vierspuriger Ausbau der B 32 zwischen Hechingen und Burladingen.

Mindestens dreispuriger Ausbau mit wechselnder Überholmöglichkeit, längerfristig vierspuriger Ausbau der B 463 auf der Strecke Balingen – Albstadt – Winterlingen.

Mindestens dreispuriger Ausbau mit wechselnder Überholmöglichkeit der B 463 zwischen Abfahrt B 27 – Haigerloch – A 81.



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