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Unternehmensnachfolge

Unternehmensnachfolge
Der Generationswechsel an der Unternehmensspitze lässt sich nicht beliebig lang aufschieben. Dabei stellt sich zunächst die Aufgabe, den geeigneten Unternehmer zu finden, der bereit und in der Lage ist, den Betrieb zu übernehmen und zu führen. Das ist nicht alles: Genauso wichtig ist es, dazu beizutragen, Fehler bei der Übergabe zu vermeiden und die Nachfolge in möglichst allen betreffenden Unternehmen langfristig zu sichern. Nur eine gründliche Vorbereitung und intensive Information und Beratung können hier helfen. Nachfolgeregelungen stellen die Beteiligten oft vor komplexere Anforderungen als Neugründungen, denn sie müssen den Interessen von Senior- und Junior-Partner gerecht werden.

Informationen für Nachfolger und Senior-Unternehmer

Die IHKs in Baden-Württemberg (BWIHK) gehen davon aus, dass im Land jährlich bei rund 11.000 Unternehmen mit insgesamt circa 140.000 Beschäftigten die Übergabe ansteht. Die BWIHK-Broschüre "Herausforderung Unternehmensnachfolge" informiert über die vielfältigen Themenbereiche, die bei einer Unternehmensübergabe zu beachten sind: Wie bereite ich eine Unternehmensnachfolge vor? Welche Formen der Übergabe gibt es? Zu diesen und weiteren Fragen bietet die Publikation erste Orientierung und Hilfestellung.

 "Herausforderung Unternehmensnachfolge" als kostenloser Download 853,0 kB
Worauf ist bei Kauf, Schenkung oder Erbschaft zu achten? Wie lässt sich der Wert eines Unternehmens ermitteln? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Was muss in einem Unternehmenskonzept berücksichtigt werden? Und: Wer hilft bei der Durchführung einer Unternehmensübertragung? Auf diese und eine ganze Reihe anderer Fragen zum Thema gibt die DIHK-Broschüre "Unternehmensnachfolge" Antwort. Sie richtet sich sowohl an den Senior-Unternehmer als auch an den Nachfolger. Denn eine erfolgreiche Übergabe hängt vor allem von einer guten Kommunikation ab, bei der alle Beteiligten die Interessen und Schwierigkeiten des anderen kennen sollten.

Die Broschüre "Unternehmensnachfolge" können Sie direkt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag bestellen.

Bitte beachten Sie unsere Informationen zur Unternehmensbörse Nexxt-Change.

Neuer Studiengang für Unternehmensnachfolger

BA Karlsruhe
Die Berufsakademie Karlsruhe bietet seit Oktober 2008 den Bachelor-Studiengang „Bachelor in Unternehmertum“ an, der speziell für Unternehmer und Nachfolger von kleinen Unternehmen in Mittelstand und Handwerk konzipiert ist. Das Studium verläuft berufsbegleitend, die Vorlesungen finden überwiegend freitags und samstags in Karlsruhe statt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist der Zugang auch für besonders qualifizierte Berufstätige ohne Abitur (wie Meister, Betriebswirte des Handwerks sowie (Handels-) Fachwirte) möglich.Das Ziel des Studiums besteht in einer ganzheitlichen Entwicklung der Unternehmer­persön­lichkeit der Teilnehmer. Neben einem breiten Spektrum an betriebswirtschaftlichen Inhalten liegt der Focus auf der Qualifikation für die Unternehmer- und die Gesellschafterfunktion Der Studiengang wird von der Landesstiftung Baden-Württemberg als besonders innovatives Projekt maßgeblich gefördert. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Internet-Seite der Berufsakademie Karlsruhe.

Vermittlung von Unternehmensverkäufen

Bei der Einschaltung von Spezialagenturen in die Vermittlung von Unternehmensverkäufen können in der Praxis Probleme auftreten. Die IHK Frankfurt am Main hat in diesem Zusammenhang rechtliche Aspekte zur Geschäftstätigkeit von Unternehmensberatern, Unternehmensmaklern, Vermittlern, M&A Beratern und Business Brokern etc. zusammengestellt (Rechtsprechung der Gerichte, Informationen, Stellungnahmen aus der Branche etc.).
Hier geht es zur Homepage der IHK Frankfurt am Main

DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2008

Im Jahr 2007 konnten bundesweit 1.152 Unternehmen unter Mithilfe der IHKs erfolgreich vermittelt werden. Aber: Die Erbschaftssteuer verunsichert auch Senior-Unternehmer. 

Der DIHK-Report basiert auf über 23.000 Kontakten von IHK-Experten mit Übergebern sowie Existenzgründern, die an der Übernahme eines Unternehmens interessiert sind. 

Aber nicht nur die Erbschaftssteuerreform sorgt für Verunsicherung. Senior-Unternehmer und Nachfolger finden oftmals nur schwer zusammen. Für 39% der Übergeber ist es sehr schwierig, den geeigneten Nachfolger zu finden. Ebenso viele potenzielle Nachfolger haben Probleme bei der Suche nach einem Unternehmen, das ihren Vorstellungen entspricht. 50% der Senior-Unternehmer bereiten sich nicht rechtzeitig auf die Nachfolge vor, 43% können emotional nicht „loslassen“.  

Durch die erfolgreiche Mithilfe bei der Vermittlung von über 1.000 Unternehmen konnte die IHK-Organisation einen bedeutenden Beitrag zur Linderung des Nachfolgeproblems in Deutschland leisten.

 DIHK-Report Unternehmensnachfolge als kostenloser Download 670,9 kB
Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter:
 
Ansprechpartner
Frank Neubauer Herr Frank Neubauer
Moderator Unternehmensnachfolge
Abteilung: Starthilfe und Unternehmensförderung

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Ute Brandner Frau Ute Brandner
Existenzgründungsberaterin
Abteilung: Starthilfe und Unternehmensförderung

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Doris Goebel Frau Doris Goebel
Assistentin
Abteilung: Starthilfe und Unternehmensförderung

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