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FAQs "Standortpolitik"

Hier beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen.
UND ODER

Was genau ist Standortmarketing?

„Regionales Marketing oder auch Standortmarketing ist die Kooperation aller Verantwortlichen einer Region mit dem Ziel, die Attraktivität eines Standortes für relevante Zielgruppen zu erhöhen“ – so lautet die wissenschaftliche Definition des Begriffs Standortmarketing. Im Klartext heißt dies: die eigene Region bewerben, nach außen gut präsentieren und mit den verschiedensten Projekten auf die Stärken der Region aufmerksam machen.
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Was versteht man unter einem Cluster?

Cluster kann man als Netzwerke von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z.B. Hochschulen), Dienstleistern (z.B. Design- und Ingenieurbüros) und verbundenen Institutionen (z.B. Handelskammern) einer Branche bezeichnen. Die Wettbewerbsvorteile ergeben sich aus den Gemeinsamkeiten, verbesserter Arbeitsteilung zwischen den beteiligten Firmen und Institutionen. Gemeinsamkeiten bestehen z.B. beim gemeinsamen Interesse an lokal verfügbarem Personal und dessen Qualifizierung. In der Wirtschaftsförderung wird der Aufbau von Clustern als aktive Innovationsförderung verstanden. In der Regel dient der Zusammenschluss von Politik, Verwaltung, Forschung, Bildung und Wirtschaft dazu, die Wirtschaftstätigkeit und Innovation in der Region zu fördern und eine Profilierung der Region zu erzielen.

Wie finde ich den richtigen Standort für mein Unternehmen?

Bei der richtigen Standortwahl sind so genannte harte und weiche Standortfaktoren entscheidend. Zu den harten Standortfaktoren gehören unter anderem die geeignete Gewerbefläche / Immobilie und die kommunalen Abgaben und Steuern, die ein Unternehmen leisten muss. Zu den weichen Standortfaktoren gehören unter anderem der Wohnungsmarkt oder die Freizeit- und Kulturangebote, die der Zufriedenheit der Mitarbeiter dienen. Wichtig ist auch die Nähe zu Zulieferern und Kunden. Bei der Standortwahl beraten die regionalen oder kommunalen Wirtschaftsförderungen und die Industrie- und Handelskammern.

Wie funktioniert die Interessenvertretung durch die IHK?

Mitgliedsunternehmen bringen in Form von ehrenamtlicher Tätigkeit zum Beispiel in Gremien der IHK ihr unternehmerisches Wissen und ihre Erfahrungen ein. Durch Vorschläge, Gutachten und Berichte berät die IHK Politik und Verwaltung mit Hilfe des unternehmerischen Wissens und vertritt somit das Gesamtinteresse der ihr zugehörigen gewerblichen Wirtschaft. Die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe sind dabei abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen.



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